Wie kann man Social Communities effektiv vermarkten?

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Social Communities zwar viele Nutzer aufweisen können, dadurch aber nicht zwangsläufig großen Profit kreieren. Das StudiVZ ging für einen hohen Millionenbetrag über die Ladentheke. Ob dieses Geld aber je mit der Seite wieder reingespielt werden kann, ist äußerst fraglich. Man versucht derzeit mit Textlinks und Bannern Geld zu verdienen. Die Klickraten auf solche Werbeformen liegen häufig unter einem Prozent. Dazu kann man als zahlender Werbekunde beim StudiVZ eigene Werbegruppen eröffnen oder sogar komplett auf Werbung basierende User-Profile anlegen. Ein Beispiel dafür ist das Profil von Adi Cash an der Uni Jena.

Eine weitere Form der effektiven Vermarktung kommt aus den USA und ist in Deutschland noch weitgehend unbeachtet geblieben. Die sogenannten Splashcasts wurden von dem gleichnamigen Startup-Unternehmen aus Portland ins Rennen geworfen. Es handelt sich dabei um eine multimediale Werbeform, bei der Video- und Audioformate, aber auch interaktive Programme und Chats integriert werden können. Die Entwickler versprechen dabei sogar, dass um die eigene Marke, welche in dem entsprechenden Splashcast beworben wird, eine eigene Community aufgebaut werden kann. Das ganze wird durch die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten in Splashcasts unterstützt.

Neben dem Fakt, dass angeblich Klickraten bis zu 3 Prozent mit Splashcasts erreicht werden können, spricht vor allem der Meta-Community Gedanke für die Werbeform. Immerhin können über die Splashcasts Mitglieder, die beispielsweise gerade bei Facebook eingeloggt sind, mit Myspace Usern kommunizieren und umgekehrt. Dabei würden sie sich natürlich im günstigsten Fall über die Inhalte des Splashcasts austauschen und damit aktiv zur Markenpflege beitragen.

Weiterhin kann man seinen eigenen Splashcast, den man als Werbetreibender produziert hat, jederzeit zentral aktualisieren und die Änderungen werden sofort auf allen Seiten übernommen, die diesen Splashcast integriert haben. Die hohen Klickraten dürften auch für die Seitenbetreiber interessant sein. Mehr Informationen zu dem Thema gibts auf der Homepage von Splashcast.net.

Das Prinzip der interaktiven Werbeanzeigen haben auch andere Anbieter im Angebot. So können im Rahmen des Google AdSense Programmes auch Gadgets ausgeliefert werden, mit denen die potentiellen Zielpersonen in Interaktion treten sollen.

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~ von japablo am Mai 16, 2008.

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