Billiger als billig – Das Umsonst-Prinzip
Die meisten Inhalte im Internet werden inzwischen kostenlos angeboten. Welche Community hätte heutzutage noch eine Chance, wenn Sie Beiträge für die Mitgliedschaft verlangen würde. Genauso ist das mit Informationen. Es gibt heutzutage fast alle wichtigen Informationen kostenlos im Netz. Egal, ob man eine Programmiersprache lernen will, oder einen guten Eierkuchen zubereiten möchte. Man wird auf jeden Fall fündig werden. Finanziert werden die Angebot meistens mit Werbung. Es gibt aber auch Websites, die vollständig auf Gewinne verzichten und trotzdem gute Inhalte anbieten.
Ein Beispiel dafür ist craigslist.com. Diese Website gehört zu den meist-besuchtesten Seiten in den USA. Auch für Deutschland gibt es schon Ableger. Es handelt sich dabei um eine riesiges lokal gegliedertes Kleinanzeigen-Verzeichnis, in dem man wirklich zu vielen Rubriken fündig wird. Jeder Eintrag ist kostenlos und auch auf Werbung wird verzichtet. Dazu besticht die Website durch eine sehr einfach gehaltene Struktur, was den Erfo
lg auch erklären kann.
Eine andere Variante des Umsonst-Prinzips sind Verschenknetzwerke. Hier gilt der Grundsatz, dass ein Gegenstand, der für den einen uninteressant geworden ist, für jemand anderen noch äußerts wichtig sein kann. Die weltweit bekannteste Seite in diesem Zusammenhang ist freecycle.org (hier die deutsche Startseite). Es gibt schon Verschenkgruppen in vielen deutschen Städten. Die Website beschränkt sich ausschließlich darauf, die Plattform für die Gruppen bereit zu stellen. Eine Gewinnerzielungsabsicht ist auch hier nicht zu sehen.




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